
Vorboten des Tsunami.
Jeder Tsunami kündigt sich durch mehr oder weniger deutliche Warnzeichen an. So deuteten z.B. die Einwohner von Kho Phi Phi die Vorboten der Todewelle richtig und konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
An einem Strand in Thailand rettete ein 12 Jähriges Mädchen hunderte von Touristen, weil wenige Tage vor dem Urlaub "Tsunami" auf dem Dienstplan stand. Und das sind sie, die wichtigsten Vorboten der Riesenwelle:
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1. Das Meer weicht zurück.


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Diese Grafik zeigt, wie das Meer unmittelbar vor Eintreffen der Welle zurückweicht. Wer am 26. Dezember 2004 diesen Vorboten erkannte, hatte Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Doch viele folgten aus Neugierde der "Ebbe" und wurden so ein Opfer der Flut. (Foto unten).


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2. Tiere flüchten.
Im Wildschutzreservat in Sri Lanka leben Krokodile, Wildschweine, Wasserbüffel, Affen, Leoparden und etwa 200 Elefanten. Die Monsterwelle raste drei Kilometer tief in den Nationalpark und richtete verheerende Verwüstungen an. Die Mitarbeiter des Naturschutzparks fanden aber keine toten Tiere. Haben Wildtiere
die nahende Gefahr geahnt und sich in Sicherheit gebracht?
Selbst in den Trümmern der Städte in den Touristen-zentren an den Küsten des Indischen Ozeans fand man ebenfalls nur vereinzelt tote Tiere.
3. Technische Warnung
In Ban Bangsak wurde in der Mitte des Dorfes ein Tsunami Warning Tower aufgestellt. Doch wissenschaftlich läßt sich ein Tsunami nur schwer exakt vorausberechnen, weil sich nicht sagen läßt, wie sich die Wellen in Küstennähe entwickeln: Zur 20 Meter hohe Wasserwand oder zur Idealwelle für Surffreunde. So kommt es häufig, wie im Pazifischen Ozean auch zu Fehlalarmen.
Die beiden Türme zwischen dem Morgan Holidy und der Ortschaft Ban Bangsak sind zum neuen Wahrzeichen gewoden. Der eine spendet Wasser, der andere warnt davor, wenn es in Übermassen kommt.